Das Arbeitsprogramm der SPD Görlitz 2019–2024

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16.10.2020 in Jugendpolitik von Gerhild Kreutziger

30. Geburtstag des Kinder- und Jugendhilfegesetztes

 

Mit dem 3. Oktober verbinden sich berechtigter Weise vielfältige Lebensgeschichten in Ost und West. Lebensgeschichten mit biografischen Um- und Aufbrüchen. Eine Zeit der Veränderung und

Neuorientierung für viele Menschen. Sie herauszuheben, ist wichtig und zeugt von der Anerkennung ihrer Lebensleistung.

Der 3. Oktober 1990 ist aber auch ganz besonders mit dem Um- und Aufbruch der Kinder- und Jugendhilfe verbunden. Denn mit dem Tag der Wiedervereinigung trat das Kinder- und Jugendhilfegesetz in den neuen Bundesländern in Kraft und so fast drei Monate bevor es in den alten Bundesländern seine Wirkung entfalten sollte.

Endlich war es möglich, Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche so zu gestalten, dass Mit- und Selbstbestimmung, Individualität und Selbstverantwortung im Vordergrund stehen. Die Abkehr von einer eingriffsorientierten und repressiven Haltung gegenüber familiären Strukturen und individuellen Lebensentwürfen war klar gegeben.

Getragen von der Euphorie der Ereignisse während der friedlichen Revolution und der damit verbundenen Kraft, betonierte Strukturen aufzubrechen, entwickelte sich eine Landschaft sozialer Angebote, die an Kreativität und Innovation einzigartig war und deren Umsetzung aus heutiger Sicht so leicht erschien, vielleicht auch, weil die Möglichkeiten und Chancen erkannt und genutzt wurden.

Bis heute ist für mich das bedeutendste Moment im Kinder- und Jugendhilfegesetz – heute SGB VIII – das Recht des Kindes auf Beteiligung. Kinder zu fragen, Kinder anzuhören, Kinder mit ihren

Bedürfnissen und Wünschen, mit ihren Interessen und Forderungen ernstzunehmen und diese auch in den Alltag und ihrem Lebensumfeld zu integrieren, war und ist nicht nur besonders wichtig, nein, es war auch vor 30 Jahren ein Stück revolutionär. Denn bedenken wir doch, bis zum Jahr 2000 gehörte der „Züchtigungsparagraf“ zu einem juristischen Denkschemata in Deutschland.

Sicher hat die UN-Kinderrechtskonvention einen enormen Beitrag geleistet, dass dieses Recht des Kindes in einem der wichtigsten Gesetzgebungen Einzug hielt, aber es war auch ein besonderes

Rechtsverständnis, das den Vätern und Müttern des KJHGs zugrunde liegt, und davon zeugt, dass Kinder keine Objekte erzieherischen Handelns der Eltern oder Institutionen sind, sondern dass sie als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenständigen Rechten gesehen werden müssen.

Dass die Beteiligung von Kindern z.B. bei Wahlen noch keine Wirklichkeit ist, ist äußerst bedauerlich und empörend, aber dass sich Kinder und Jugendliche bei „Fridays for Future“ ihre Mitbestimmung einklagen, ist hoffnungsvoll und vielleicht auch ein Resultat aus einem in der Jugendhilfe gewachsenen Verständnis der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. So ist es wiederum fast verständlich, dass dieses Engagement Kinderrechtler weniger erschreckt, sondern sie bestätigt, auf ihrem Weg zu einer alters- und entwicklungsgerechten Beteiligung von Kinder und Jugendlichen.

Auf diese 30 Jahre Entwicklung zu schauen, ist wichtig, erfreulich und macht Mut und Zuversicht für die Zukunft.

Cordula Lasner-Tietze

05.10.2020 in Allgemein von Gerhild Kreutziger

Vorstandsklausur in Bertsdorf-Hörnitz

 

Im Mittelpunkt der zweitägige Klausur am 02.10/03.10. stand die Vorbereitung der Unterbezirkskonferenz im November diesen Jahres und der gegenseitige Austausch der Vorstandsmitglieder und der Kandidierenden. Im idyllischen Oberlausitzer Bergland konnten wir gemeinsam über das künftige Miteinander, regionale Themenschwerpunkte, den anstehenden Bundestagswahlkampf u. v. m. diskutieren. Besonders intensiv wurde natürlich auch über die persönlichen Erlebnisse und Eindrücke rund um die Wiedervereinigung vor 30 Jahre gesprochen. Das abendliche Beisammensein im Auengut Bertsdorf-Hörnitz bei entspannter Stimmung war eine willkommene Abwechslung in diesen schwierigen Zeiten.

14.09.2020 in Allgemein von Gerhild Kreutziger

Neumitgliedertreffen und UBK der Jusos in Weißwasser

 

Das ursprünglich schon für März geplante Neumitgliedertreffen unseres Kreisverbandes konnte am 12.09. endlich in der "Hafenstube" des Soziokulturellen Zentrum Telux e.V. in Weißwasser stattfinden.

In lockerer Runde, bei Getränken und einem Imbiss konnten wir mit allen Genossinnen und Genossen, die in den letzten zwei Jahren in die SPD im Kreis Görlitz eingetreten bzw. in den Kreisverband zugezogen sind, ins Gespräch kommen. Dabei war uns besonders wichtig zu erfahren:

Was war die Motivation, Mitglied der SPD zu werden?

Welche Erwartungen hast du an die SPD, allgemein und hier vor Ort?

Möchtest Du Dich aktiv in die Arbeit vor Ort einbringen und wie? u.a.m.

Die vielen persönlichen Geschichten und individuellen Hintergründe haben uns wieder einmal vor Augen geführt, wie vielfältig unsere Partei ist. Das ist eine entscheidende Stärke, die wir zukünftig noch stärker nutzen möchten.

Im Anschluss an das Neumitgliedertreffen fand die Unterbezirkskonferenz der Jusos Görlitz statt. In der postindustriellen Atmosphäre der "Hafenstube" haben die Jusos u.a. einen neuen Vorstand gewählt. Zuvor hatte die UBK beschlossen, dass an der Spitze des Kreisverbandes zukünftig eine Doppelspitze stehen soll. Als neue Vorsitzende wurden Lena Weller und Tobias Ganer gewählt. Dem neuen Vorstand gehören außerdem Henning Kirchner, Andreas Wünsche (stellvertretende Vorsitzende) und Falko Metjen (Beisitzer) an.

10.08.2020 in Pressemitteilung von Gerhild Kreutziger

Dulig: Gemeinsam mit Olaf Scholz für klare Verhältnisse und Vernunft

 

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen und Ostbeauftragter der SPD, zum Beschluss des SPD-Parteivorstandes mit Olaf Scholz als Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2021 anzutreten: 

„Ich freue mich, dass die SPD früh für klare Verhältnisse sorgt und Olaf Scholz als Kanzlerkandidat nominiert hat. Olaf Scholz hat in der Landes- und Bundespolitik gezeigt, dass er standhaft und verantwortungsvoll Krisen und Herausforderungen meistern kann. Mit Respekt vor jeder und jedem Einzelnen und einem klaren Bild von einer guten und gerechten Zukunft für alle gehen wir jetzt gemeinsam mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in die Bundestagwahl“, so Martin Dulig. 
 

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