Das Arbeitsprogramm der SPD Görlitz 2019–2024

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30.04.2021 in Pressemitteilung von Gerhild Kreutziger

Tag der Arbeit - Tag der Solidarität

 

Der 1. Mai schaut in den letzten 135 Jahren auf eine wechselvolle Geschichte. War 1886 ein Generalstreik in den USA der Beginn einer weltweiten Bewegung, um auf die politischen Verhältnisse und die Situation der arbeitenden Menschen zu reagieren, ist er heute immer noch und zu Recht Anlass für Kundgebungen, um auf den Mindestlohnsektor aufmerksam zu machen, konsequent Altersarmut zu bekämpfen und die Rahmenbedingungen für Leiharbeiter nachhaltig zu verbessern.

Zukunftssorgen bestimmen den Alltag der Menschen auch heute. Der Wandel der Arbeitswelt ist gravierend. Steht auf der einen Seite die Entgrenzung der Arbeit durch die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsplätzen, wird andererseits der Mangel an Fachkräften in einer Reihe von Branchen wie z. B. im Gesundheits-, Bildungswesen sowie Hotel- und Gaststättengewerbe heftig diskutiert. Dies sind Arbeitsverhältnisse, die auch durch Corona zusätzliche Belastungen mit sich bringen und auf die Lebenssituation der Menschen massiv einwirken.

„Der Strukturwandel in der Lausitz und die Befürchtung, dass Grenzregionen weniger Aufmerksamkeit in dem politischen Aushandlungs- und Unterstützungsprozessen bekommen, bewegt die Menschen aktuell hier und ganz besonders.“ So Harald Prause-Kosubek, SPD-Bundestagsdirektkandidat. „Menschen brauchen Antworten, welche Konzepte wir ganz konkret für die Zukunft der Arbeit vorhalten, wie wir die Probleme anpacken und welche Lösungen wir haben.“ Und weiter: „Die konsequente Bekämpfung des Arbeitskräftemangels und eine gute Lohnpolitik für alle arbeitenden Menschen gekoppelt mit familienunterstützenden Rahmenbedingungen wie z.B. für Kindererziehung und der Pflege der Angehörigen stehen dabei für uns im Vordergrund.“

Auch wenn zu Recht der 1. Mai als Feiertag zu einer besonderen Auszeit für Familien geworden ist, bleiben auch dieses Jahr die historischen „Maifeuer“ und der „Tanz in den Mai“ aus, um damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Wenn aber der 1. Mai zum Aufmarsch von Rechtspopulisten genutzt wird, um die Gesellschaft weiter zu spalten, steht das in einem tiefen Missverhältnis zum Anliegen dieses Tages und ein solcher Aufmarsch missachtet das Leid vieler Betroffener der Pandemie.

20.04.2021 in Allgemein

Werte im Wandel mit Markus Meckel am 26.04.2021

 

16.04.2021 in Pressemitteilung

Werte im Wandel

 

Welchen Wert hat die Europäische Gemeinschaft? Görlitzer SPD diskutiert mit Markus Meckel und regionalen Akteuren im Dreiländereck

Die Online-Veranstaltung aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages ist offen für alle

Am 26. April, 19 Uhr diskutiert die Görlitzer SPD aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages von 1921 online das Thema „Europäische Werte im Wandel - hat der Görlitzer Parteitag dazu noch etwas zu sagen?“

Prominenter Gast ist Markus Meckel, Mitbegründer der Ost-SPD und letzter Außenminister der DDR. Er diskutiert mit Ryszard Kessler als Vertreter der polnischen Sozialdemokraten aus Wroclaw, Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau, der Osteuropawissenschaftlerin Leonie Liemich, der Geschäftsführerin des Meetingpoint Music Messiaen e.V. in Görlitz, Alexandra Grochowski und Jürgen Murach von der SPD- Arbeitsgemeinschaft Polen aus Berlin, Fragen rund um gemeinsame europäische Werte und unser Miteinander im Europa von morgen. Moderiert wird die Debattenrunde von Matthias Ecke, Europabeauftragter der sächsischen SPD.

 

Wir laden Euch herzlich dazu ein!

Die Online-Veranstaltung ist öffentlich. Über den Zugangslink https://bit.ly/3sd0Daq könnt Ihr Eure Teilnahme anmelden und erhaltet die Zugangsdaten automatisch per Email zugesandt.

 

Vor 100 Jahren, vom 18. bis 24. September 1921, fand in der Görlitzer Stadthalle der Reichsparteitag der SPD statt. Auf der Tagesordnung der 376 stimmberechtigten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten standen damals unter anderem die Auswirkungen des Versailler Vertrages auf die Innen- und Außenpolitik Deutschlands. Die Versailler Friedensbedingungen waren in Deutschland als überraschend und als extrem hart empfunden worden. Hohe Reparationsforderungen und Inflation stürzten große Teile der Bevölkerung in Not und Elend. Während und nach der Inflation geriet Deutschland in eine zunehmende Abhängigkeit von ausländischen Krediten. Vier Jahre später bestimmten dann die friedenspolitischen Grundsätze des Heidelberger Programms die Haltung der Sozialdemokraten: „Sie tritt ein für die aus wirtschaftlichen Ursachen zwingend gewordene Schaffung der europäischen Wirtschaftseinheit, für die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa, um damit zur Interessensolidarität der Völker aller Kontinente zu gelangen.“

Heute möchte Europa eine Friedensmacht sein, die für eine ökonomische und soziale Staatengemeinschaft steht. Aber ihre gemeinsamen Grundwerte müssen sich in den gegenwärtigen Krisen bewähren und für zukünftige Herausforderungen neu wappnen. Die über die Jahre gewachsenen regionalen Beziehungen in Grenzregionen wie dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien sind dafür praktisches Vorbild wie auch Seismograf für bestehende Differenzen. Denn ohne einander geht es nicht und unsere Gäste diskutieren, wie das Projekt Europa auch zukünftig gelingen kann.

18.04.2021 in Allgemein

Bundestagskandidat für den Wahlkreis Görlitz 2021

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde der SPD, liebe Genossinnen und Genossen,

Ein ereignisreiches und ungewöhnliches Jahr liegt hinter uns.

Ein Jahr, in dem es mehr denn je auf Verantwortung für einander, Rücksicht auf einander und Solidarität miteinander ankam.

Ein neues, sicher nicht minder anstrengendes, vor allem aber wichtiges Jahr liegt vor uns.

Im Herbst wird ein neuer Bundestag gewählt.

Die vergangene Zeit, vor allem aber das hinter uns liegende Jahr 2020 haben klar gezeigt, wie wichtig und wie wertvoll es für Deutschland ist, dass die SPD im Bund Verantwortung trägt.

Die SPD als aktiver und zukunftsorientierter, vor allem aber verlässlicher Regierungspartner hat mit Vizekanzler Olaf Scholz an der Spitze bewiesen, wer Deutschland erfolgreich und mit ruhiger Hand durch schwere Fahrwasser lenken kann.

Mit dem Kommunalpaket, welches Kommunen schon seit der ersten Lockdown-Phase über Schwierigkeiten und Mindereinnahmen hinweghilft, bis hin zum 1. und 2. Corona-Hilfspaket hat vor allem Olaf Scholz gezeigt, wie man reagieren muss, damit eine Pandemie ein Land wie Deutschland nicht spaltet.

Zum 1. Januar tritt mit der Grundrente endlich und nach jahrelangem Widerstand der Union ein Gesetz in Kraft, was deutlich mehr Rentengerechtigkeit für viele bringen wird, die dieses Deutschland mit aufgebaut haben.

Mit der Steigerung des Kindergeldes um 15€ pro Kind auf dann 219€ für das erste und zweite, 225€ ab dem dritten Kind legt die SPD auch bei der finanziellen Unterstützung der Familien nach. So, wie sie es versprochen hatte. Außerdem wird der Solidaritätszuschlag für 90% der Einkommensbezieher abgeschafft - auch das hilft vor allem den Familien der Mittelschicht.

Im Laufe des Jahres wird der gesetzliche Mindestlohn, ebenfalls ein Gesetz, welches die SPD gegen den erbitterten Widerstand der Union und anderer durchsetzen konnte, weiter steigen und so für mehr Einkommensgerechtigkeit bei den unteren und mittleren Einkommen sorgen.

Allein diese vier Beispiele zeigen eindrucksvoll, warum es so wichtig ist, dass die SPD auch im Bund weiter in Regierungsverantwortung bleibt.

Bitte lassen Sie, lasst uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass wir diese Politik gemeinsam fortsetzten können. Dafür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.

Im Herbst steht viel auf dem Spiel!

Ich wünsche Ihnen und Euch für das vor uns liegende neue Jahr Alles Gute, Erfolg, Schaffenskraft und vor allem eines: Gesundheit!

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

 

Harald Prause-Kosubek                                                                                                      

Co-Vorsitzender des Kreisvorstandes und

Bundestagskandidat für den Wahlkreis Görlitz

16.04.2021 in Pressemitteilung von Gerhild Kreutziger

Werte im Wandel

 

Welchen Wert hat die Europäische Gemeinschaft? Görlitzer SPD diskutiert mit Markus Meckel und regionalen Akteuren im Dreiländereck

Die Online-Veranstaltung aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages ist offen für alle

Am 26. April, 19 Uhr diskutiert die Görlitzer SPD aus Anlass des 100. Jahrestages des Görlitzer Parteitages von 1921 online das Thema „Europäische Werte im Wandel - hat der Görlitzer Parteitag dazu noch etwas zu sagen?“

Prominenter Gast ist Markus Meckel, Mitbegründer der Ost-SPD und letzter Außenminister der DDR. Er diskutiert mit Ryszard Kessler als Vertreter der polnischen Sozialdemokraten aus Wroclaw, Thomas Zenker, Oberbürgermeister der Stadt Zittau, der Osteuropawissenschaftlerin Leonie Liemich, der Geschäftsführerin des Meetingpoint Music Messiaen e.V. in Görlitz, Alexandra Grochowski und Jürgen Murach von der SPD- Arbeitsgemeinschaft Polen aus Berlin, Fragen rund um gemeinsame europäische Werte und unser Miteinander im Europa von morgen. Moderiert wird die Debattenrunde von Matthias Ecke, Europabeauftragter der sächsischen SPD.

 

Die Online-Veranstaltung ist öffentlich über den Zugangslink: https://bit.ly/3sd0Daq

 

Vor 100 Jahren, vom 18. bis 24. September 1921, fand in der Görlitzer Stadthalle der Reichsparteitag der SPD statt. Auf der Tagesordnung der 376 stimmberechtigten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten standen damals unter anderem die Auswirkungen des Versailler Vertrages auf die Innen- und Außenpolitik Deutschlands. Die Versailler Friedensbedingungen waren in Deutschland als überraschend und als extrem hart empfunden worden. Hohe Reparationsforderungen und Inflation stürzten große Teile der Bevölkerung in Not und Elend. Während und nach der Inflation geriet Deutschland in eine zunehmende Abhängigkeit von ausländischen Krediten. Vier Jahre später bestimmten dann die friedenspolitischen Grundsätze des Heidelberger Programms die Haltung der Sozialdemokraten: „Sie tritt ein für die aus wirtschaftlichen Ursachen zwingend gewordene Schaffung der europäischen Wirtschaftseinheit, für die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa, um damit zur Interessensolidarität der Völker aller Kontinente zu gelangen.“

Heute möchte Europa eine Friedensmacht sein, die für eine ökonomische und soziale Staatengemeinschaft steht. Aber ihre gemeinsamen Grundwerte müssen sich in den gegenwärtigen Krisen bewähren und für zukünftige Herausforderungen neu wappnen. Die über die Jahre gewachsenen regionalen Beziehungen in Grenzregionen wie dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien sind dafür praktisches Vorbild wie auch Seismograf für bestehende Differenzen. Denn ohne einander geht es nicht und unsere Gäste diskutieren, wie das Projekt Europa auch zukünftig gelingen kann.

21.03.2021 in Allgemein von Gerhild Kreutziger

Internationale Wochen gegen Rassismus

 

Mit einer landkreisweiten Plakataktion beteiligt sich der SPD Kreisverband Görlitz an den internationalen Wochen gegen Rassismus, die in diesem Jahr vom 15.03. bis zum 28.03. stattfinden. Der Kreisvorsitzende der SPD, Harald Prause-Kosubek, sieht hierin eine traurige Notwendigkeit: "Für uns ist es selbstverständlich, dass eine demokratische und solidarische Gesellschaft nur dann funktionieren kann, wenn wir allen Menschen mit Respekt begegnen - unabhängig von Ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder ihrer sexuellen Identität. Die internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern uns jedes Jahr aufs neue daran, dass unser Kampf gegen Hass und Rassismus noch lange nicht vorbei ist. Gerade jetzt ist ist wichtiger denn je, dass wir gemeinsam füreinander einstehen." Mit Texten wie "Die Lausitz ohne Vielfalt ist wie Ostern ohne Eier" greifen die Plakate die Thematik mit frechen Sprüchen auf. Der Hintergrund ist jedoch mehr als ernst. Karin Mohr, ebenfalls Vorsitzende der SPD im Kreis Görlitz, erklärt: "Die Anschläge in Halle 2019 und vor einem Jahr in Hanau haben auch uns tief erschüttert. Mit unserer Plakataktion wollen wir zeigen, dass Hass und Hetze in unserer Heimat keinen Platz haben. Die Lausitz ist bunt und vielfältig - genau wie Ihre Bewohner. Oder können Sie sich Ostern ohne Eier vorstellen?" 

Alle Bilder der Aktion finden Sie auf unserer Facebookseite.

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