Siemens Ausbildungsstandort muss bleiben!

Veröffentlicht am 09.09.2017 in Kommunales

Siemens AG

Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstandes
Werner-von-Siemens-Straße  1

80333 München

 

Berlin, den 1. September 2017

  Geplante Schließung  des Ausbildungsstandortes Görlitz

  Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender,

mit dem Siemens Turbinenwerk Görlitz befindet sich in meinem Wahlkreis ein bedeu­ tendes und strukturbestimmendes Unternehmen. In meiner Amtszeit als sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit habe ich in den Jahren von 2004 bis 2009 einen engen Informationsaustausch mit Ihrem Unternehmen gepflegt.

Am 23.August 2017 fand eine Protestaktion von Auszubildenden und Beschäftigten zum Erhalt der Berufsausbildung am Standort Görlitz statt, an der sich auch der Land­ rat des Landkreises Görlitz und der Oberbür ermeister der Stadt Görlitz beteiligten. Sehr konkret besteht die Befürchtung, dass die Ausbildungsstätte geschlossen werden soll.

Das wäre insofern auch schwer nachvollziehbar, wurden doch vor gerade einmal drei Jahren 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Ausbildungsstätte investiert.

Eine Schließung der Ausbildungsstätte hätte nicht nur unmittelbare Konsequenzen auf jetzige und zukünftige Auszubildende sondern auch auf die Studierenden der Fach­ hochschule Zittau-Görlitz. Gerade die bisherige Kooperation mit der Fachhochschule sollte sowohl im Interesse Ihres Unternehmens wie auch der Region fortgesetzt wer­ den. In Zeiten des sich abzeichnenden Fachkräftemangels konnte Siemens in Görlitz durch vorbildliche Aktivitäten bei der Ausbildung punkten. Ein breites Bündnis aus Auszubildenden, Mitarbeitern, Gewerkschaften und parteiübergreifend die politischen Akteure wollen, dass das so bleibt.

Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Kaeser, zunächst um einen aktuellen Sachstand. Ich bin immer noch optimistisch, dass die Berufsausbildung am Standort Görlitz vollum­ fänglich erhalten werden kann.

Mit  freundlichen Grüßen
Thomas Jurk, MdB

 

Suchen

Unser Kandidat für den Sächsischen Landtag

Nächste Termine

22.08.2019, 16:15 Uhr
öffentlich
1. Öffentliche Sitzung des Stadtrats
Großer Sitzungssaal Rathaus, Untermarkt 6-8, 02826 Görlitz

22.08.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
öffentlich
Wahlforum der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung
Wichernhaus, Johannes-Wüsten-Str. 23A, 02826 Görlitz

24.08.2019, 11:00 Uhr
öffentlich
Vereidigung und feierliche Amtseinführung von Octavian Ursu als OB
Gerhart-Hauptmann-Theater, Görlitz

24.08.2019, 11:00 Uhr - 20:00 Uhr
öffentlich
Mit der SPD zu #unteilbar
SPD Sachsen, Devrientstr. 7, 01067 Dresden

01.09.2019, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr
öffentlich
Wahlsonntag
Görlitz

Alle Termine

Unser Mitglied im Bundestag

Thomas Jurk

MdB Thomas Jurk

Kontakt
Salomonstraße 25, 02826 Görlitz
thomas.jurk.ma04@bundestag.de

Telefon: 03581 405163 und 405085
Sprechzeit nach telefonischer Vereinbarung.

Facebook

Rund ums Willy-Brandt-Haus

21.08.2019 16:14 Soli: Koalition hält Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern
Von 2021 fällt der Solidaritätszuschlag für mehr als 90 Prozent aller Steuerzahler weg. Achim Post erläutert, warum die SPD-Fraktion aber will, dass die absoluten Top-Verdiener weiter ihren Beitrag leisten sollen. „Mit dem heute im Kabinett auf den Weg gebrachten Gesetz zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und

21.08.2019 16:13 Steigende Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes
Heute veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes haben sich die jährlichen Antragszahlen verdoppelt. Insgesamt wurden etwa 140.700 Anträge in den Jahren 2012 bis 2018 gestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, es müssen aber noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. „Die steigenden Anerkennungszahlen belegen den Erfolg des Anerkennungsgesetzes und das große

21.08.2019 16:12 Brexit: Johnson will offenbar nicht aus der Rolle des Populisten heraus
SPD-Fraktionsvizechef Post stellt klar: Das, was der britische Premier als Verhandlungsangebot bisher an die EU übermittelt hat, sind Wünsch-Dir-Was-Ideen, die nichts mit der realen Verhandlungskonstellation zu tun haben.  „Bei Boris Johnson hat man leider den Eindruck, dass er nicht aus der Rolle des Populisten heraus will – oder es gar nicht kann. Das, was er als

Ein Service von info.websozis.de