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Sachsen bei Standortanalyse EU-und deutschlandweit weiter im Abwärtstrend –Soziale Spannungen sind vorprogrammiert!

Veröffentlicht am 18.12.2009 in Bundestag

Wie eine aktuelle Studie von Contor zeigt, hat die „Leuchtturmpolitik“ insbesondere den grenznahen Regionen Sachsens geschadet. Dass allerdings auch Dresden bei einem Deutschland – und EU - Ranking nur mittelmäßig abschneidet, führt der Bundestagsabgeordnete, Wolfgang Gunkel, u. a. auch auf eine verfehlte Lohnpolitik zurück. „Wenn sachsenweit renommierte CDU-Politiker Investoren damit ködern, dass die Gehälter unterhalb des westdeutschen Lohnniveaus liegen können, dann geht das bekannterweise auch zu Lasten der Kaufkraft und mündet perspektivisch in Altersarmut.

Genau diese Faktoren schrecken vor Zuwanderung ab und sind der Grund für ungebrochene Abwanderung von guten Fachkräften in die alten Bundesländer. – so Gunkel. „Spätestens das alarmierende Ergebnis der Cantor – Standortanalyse sollte die Politiker mahnen, dass es eine Umkehr aus dem Teufelkreis geben muss - fordert der sozialdemokratische Innenpolitiker. Die Alternative ist ein flächendeckender Mindestlohn, die Finanzierung in Bildung, Forschung und Kultur.“– so der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gunkel (SPD). Sollten die verantwortlichen Politiker in Sachsen in der gegenwärtigen Politik nicht umsteuern, ist eine erfolgreiche Trendwende nicht möglich und soziale Spannungen vorprogrammiert, - so der der Sprecher der Landesgruppe Sachsen der SPD- Fraktion im Deutschen Bundestag.

Die sehr aufwendige und differenzierte Studie von Contor belegt, dass es einer der größten Fehler nach Wiedervereinigung war, in den neuen Bundesländern niedrigere Gehälter als in Westdeutschland als Standortvorteil anzusetzen. Das war der Anfang vom Ausstieg aus den bewährten Flächentarifverträgen –der Beginn eines Handicaps zur Vollendung der inneren Einheit.

Hintergrund:

In der aktuellsten Analyse des renommierten Spezialisten in Sachen Standortsuche und Standortanalyse „Contor“ schneiden beim Zukunftstest sächsische Regionen wesentlich ungünstiger ab als noch 2007. Insgesamt wurden deutschlandweit 429 Regionen bewertet. Während sich Dresden beim Ranking mit dem Platz 221 im Mittelfeld behaupten kann, sind Grenzregionen wie der Landkreis Görlitz weiter auf hintere Ränge abgefallen. Der ehemalige Niederschlesische Oberlausitzkreis belegt Platz 334 und der Altkreis Löbau-Zittau Platz 369 und die Kreisfreie Stadt Görlitz Rang 378. Im europäischen Vergleich schnitten die benannten Regionen noch wesentlich schlechter ab und verloren dramatisch an Bewertung im Vergleich zu 2007. Als Grundlage des Deutschland- und EU – Rankings diente u. a. die Bevölkerungsentwicklung, der Beschäftigungsanteil, die Arbeitslosenquote, Akademiker- und Wissenschaftlerdichte, die Produktivität und das verfügbare Einkommen.

Zu den Gewinnern zählt insbesondere Oberbayern.

 

Homepage Gerhild Kreutziger

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