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Quo vadis Bahnverkehr Görlitz?

Veröffentlicht am 16.01.2015 in Allgemein

Reaktion auf die SZ vom 04.12.2014 „Das ändert sich auf Oberlausitzer Gleisen“ von Frank-Rainer Schöps

Vor 25 Jahren war Görlitz noch ein echter Bahnknotenpunkt. Von Zittau nach Berlin oder an die Ostsee, aber vor allem im internationalen Ost-West-Verkehr gab es zahlreiche durchgehende Verbindungen. Es fing an mit dem Ausdünnen der Zubringer-Nebenstrecken. D.h., es wurden erst immer schlechtere Bedingungen geschaffen und dann auf die ungenügenden Fahrgastzahlen verwiesen. Dieses Prinzip wurde „erfolgreich“ auf den Fernverkehr ausgedehnt.

Nachdem ich nach der Wende gehofft hatte, wir sind jetzt endlich in der Mitte von Europa angekommen, muss ich feststellen, im Bahnverkehr sind wir verödete Ostspitze.

Der endgültige Todesstoß wurde aber mit der Privatisierung gegeben. Nun haben wir die Kleinstaaterei nicht nur im Bildungswesen, sondern auch im Bahnverkehr – kein Fernverkehr mehr und der Nahverkehr bekommt regelmäßig neue Namen.

Es ist ein Hohn, wenn die Bahnspitze von „weiteren Verbesserungen“ spricht und jetzt sogar noch den Bahnhof sanieren will. Sie darf in unserer Region nur noch ein paar Ersatzzüge stellen sowie Fahrkarten verkaufen und schafft ihre Automaten ab.

Die Krönung ist jetzt mit Trilex erreicht. Nun bedienen uns schon zwei Privatbahnen. Fahrkarten erhält man zwar jetzt im Zug, aber laut Info in der SZ vom 04.12.14 „nur zum Nahverkehrstarif. Wer in Dresden in einen IC oder ICE umsteigt, muss beim Zugbegleiter den Aufschlag für Fernverkehr bezahlen.“ Übers Internet kann man natürlich alles und auch meist preisgünstiger kaufen. Aber hat schon mal jemand an unsere älter werdende Gesellschaft nachgedacht? Am Schalter zahlt man nämlich meistens zu.  Vermutlich können es sich unsere Rentner ja leisten oder sie haben einen Enkel mit Internet.

Ich weiß, dass letztendlich der Bund mit seinem Privatisierungswahn für das Durcheinander zuständig ist. Ich glaube, dass auch das Land Sachsen mit seinem Sparkurs die Kreise in diese Richtung drängt.  Jetzt wüsste ich gern, wer in der jetzigen Situation die Entscheidungen trifft- der Kreis oder ZVON?

Da in unserer Ecke die Leute finanziell nicht so üppig aufgestellt sind, hätte ich an letztere noch zwei Fragen:

  • Warum unternimmt man nichts, um eine Vereinbarung für das Zug-zum-Flug-Ticket zu erreichen?
  • Warum ist es nicht möglich, dass Jugendliche über 14 Jahre, die noch kein eigenes Einkommen haben, mit Schülerausweis auf Schülerfahrkarten fahren können?
 

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