Das Arbeitsprogramm der SPD Görlitz 2019–2024

Deutsch | Polnisch | Langfassung (PDF) | Kurzfassung (PDF)

Online-Debatte zum Jahresauftakt „100 Jahre Görlitzer Parteitag“

Veröffentlicht am 07.01.2021 in Kommunales

Werte im Konflikt – wie gehen wir in der Politik damit um?

am Montag, 18. Januar 2021, 19:30 Uhr

Liebe Genossinnen und Genossen, 2021 ist ein weiteres herausforderndes Jahr für die SPD, nicht nur weil unser Umgang mit der andauernden Corona-Pandemie und den Folgen des Klimawandels, die Maßnahmen zu deren Eindämmung und Schadensbegrenzung unsere bisherigen Normalitäten und Gewohnheiten, auch in der Parteiarbeit, in Frage stellen und nach neuen gesamtgesellschaftlichen Lösungen für unser Leben miteinander und Zusammenarbeiten verlangen. Sondern weil mit der Wahl des neuen Bundestages am 16. September auch politische Weichen für diese wichtigen Aufgaben der kommenden Legislaturperiode gestellt werden.

Bestehende Kontroversen in unserer pluralistischen Gesellschaft, Wichtungen im Rahmen unserer liberalen Grundordnung und die politische Aufgabe der Bearbeitung sozialer Widersprüche um gesamtgesellschaftlich machbare wie zukunftsfähige Konsenslösungen zu finden, sind dabei demokratische Grundsätze, die nicht voneinander zu trennen sind. In der Politik ist Konflikt definiert als Interessengegensatz, wo zumeist unterschiedliche Parteien versuchen, etwas zu ihren Gunsten zu entscheiden. Das ist politische Praxis, entscheidend stellt sich aber die Frage, auf welcher Lösungsstufe und unter welchen Abwägungen das in einer offenen Gesellschaft demokratisch geregelt werden sollte. Kann ein Konflikt doch gleichermaßen friedlicher Meinungsaustausch zum Aushandeln von Kompromissen bedeuten, aber auch eskalierend zu gesellschaftlicher Spaltung führen.

Gleichzeitig sind Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit (Solidarität) seit der Französischen Revolution die großen politischen Leitideen der Moderne. Bis heute wirken sie sinnstiftend und geben Orientierung dafür, wie gesellschaftliche Kontroversen ausgetragen werden. Wir wollen die Fragen diskutieren, welche Grundwerte für ein soziales und demokratisches Miteinander heute unverzichtbar sind, welche Rolle Streitkultur in der Politik spielt und inwiefern politische Parteien selbst Vermittler von Werten sind?

Dabei blicken wir besonders auf die Geschichte des Görlitzer Parteitages der SPD von 1921 in der Görlitzer Stadthalle. Damals war Ziel der neuen Programmatik, Wähler*innen auch außerhalb der sozialdemokratischen Stammwählerschaft anzusprechen. Angesichts gegenwärtiger Krisen und der bevorstehenden Bundestagswahl stellt sich diese Aufgabe 2021 einmal mehr. Aber welche Werte sollte die SPD dabei aktiv vertreten? Wir freuen uns auf eine anregende Online-Debatte zum Jahresauftakt und laden Euch herzlich ein!

 

Für einen konstruktiven Diskussionsrahmen im virtuellen Raum bitten wir um kurze vorherige Anmeldung Deiner Teilnahme bis zum 15.01.2021 an 

kontakt@spd-neisse.de.

Dein Name und Betreff: Anmeldung 18.01.21 genügen.

Am Veranstaltungstag senden wir Euch dann eine E-Mail mit den Zugangsdaten zur Online-Debatte sowie Hinweisen zu den Teilnahmemöglichkeiten.

 

 

Programm, Montag 18. Januar 2021 19:30 – 21:30 Uhr

Begrüßung: Silvio Minner, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Görlitz

Impulsreferat: Frank Richter, Mitglied des Sächsischen Landtages und Vorsitzender des SPDKulturforums Sachsen

Im Gespräch: Philipp Restetzki, Ethikpädagoge, Weißwasser Franz -Peter van-Boxelaer, Philosoph, Görlitz Christian Lange, Theologe, Zittau Cordula Lasner-Tietze, Sozialwissenschaftlerin, Oderwitz Katrin Treffkorn, Kulturmanagerin, Görlitz

Dabei habt auch Ihr die Möglichkeit, Euch mit Wortbeiträgen oder Fragen in die Online-Diskussion einzubringen: Welche Werte sind mir wichtig?

Wie möchte ich diese persönlich einbringen? Und wie soll daraus sozialdemokratische Politik entstehen?

Gern kannst Du uns im Vorfeld, zusammen mit Deiner Anmeldung, auch Fragen, Anregungen und Wünsche für die Diskussion zusenden. So können wir uns auf diese besser vorbereiten.

Moderation: Laura Stellbrink, Politikwissenschaftlerin und Vorsitzende der AG sozialdemokratischer Frauen in Sachsen

Technische Leitung: Tobias Ganer, Weißwasser

Bis dahin wünschen wir Euch für das noch junge Jahr alles Gute, vor allem Gesundheit, frohes Schaffen und uns gemeinsam gutes Gelingen!

Mit solidarischen Grüßen

Katrin Treffkorn und Silvio Minner, OV Görlitz

Andreas Herrmann, SPD Büro Zittau

Harald Prause-Kosubek, KV Görlitz

 

Kommentare

Neue Kommentare erscheinen nicht sofort. Sie werden von der Redaktion freigegeben. Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht.

Die Trackback-URL ist die Adresse dieser Seite.

Kommentar eingeben


Speichern

Keine Kommentare vorhanden

Suchen

Unser Mitglied im Bundestag

Thomas Jurk

MdB Thomas Jurk

Kontakt
Salomonstraße 25, 02826 Görlitz
thomas.jurk.ma04@bundestag.de

Telefon: 03581 405163 und 405085
Sprechzeit nach telefonischer Vereinbarung.

Facebook

Rund ums Willy-Brandt-Haus

12.01.2021 07:59 Katja Mast zur SGB II-Reform / Spiegel-Interview Hubertus Heil
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. „Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. Die letzten Monate haben gezeigt: Auf den Sozialstaat ist Verlass, aber er muss

12.01.2021 07:53 100 Millionen Euro für berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat der Bundestag den Corona-Teilhabe-Fonds bereitgestellt. Darin werden mit 100 Millionen Euro Inklusionsunternehmen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen unterstützt, die durch die Corona-Pandemie einen finanziellen Schaden erlitten haben. „Der Corona-Teilhabe-Fonds schließt eine Lücke in den Pandemiehilfen für Unternehmen. Denn auch rund 900 Inklusionsunternehmen, gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen der

12.01.2021 07:48 Der Sozialstaat sollte das Leben nicht zusätzlich erschweren
Künftig sollten in den ersten zwei Jahren des Bezugs von Grundsicherung erhebliches Vermögen und die Angemessenheit der Wohnung nicht überprüft werden. „Auch in der Krise müssen wir an Morgen denken – und das tut Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit der geplanten Reform. Hohe Mieten, ein umkämpfter Wohnungsmarkt und die Schwierigkeit einen neuen Job zu finden – das

Ein Service von info.websozis.de